Mirko Lorenz  _ TaiChi Lifestyle _ Meine
MEINE GESCHICHTE

BEWEGUNG, KOCHEN & GROßE TRÄUME

 

 

In bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen, liebte ich die Natur und verbrachte die meiste Zeit mit Bewegung. Entweder traf man mich auf einem Bolzplatz oder 3-4 mal die Woche im Fußballverein beim Training. Bewegung war damals schon mein Leben. Ich absolvierte Probetrainings an der Sportschule und konnte mir eine Kariere als Fußballer vorstellen.

  Mit der Deutschen Einheit, gab es plötzlich viel mehr Möglichkeiten und die Karten wurden neu gemischt. Ich wollte mehr von der Welt sehen.

Mein Weg führte mich in die Schweizer Alpen nach Graubünden, um mein heimliches Hobby, das Kochen, zum Beruf zu machen. Ich genoß die Zeit in den Alpen und hatte das große Glück einen Küchenchef der alten Schule zu finden, der mir wirklich sehr geduldig die Geheimnisse der Kochkunst beibrachte.

 

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MIDLIFE CRISIS MIT 23

 

Ich mag das Kochen noch immer und ich werde hier auch unbedingt den einen oder anderen Tipp in kleinen Videos mit Euch teilen, dennoch merkte ich bereits, das mir etwas fehlte im Leben. Ich hatte den Wunsch nach mehr Tiefe und Persönlichkeit.

Ich war Anfang zwanzig, verliebt und erfolgreich als Küchenchef in einem Seniorenzentrum, aber ich konnte mir nicht vorstellen so weiter zu machen.

Ich hatte eine meine erste kleine Sinnkrise, die mich mit gerade 23 Jahren zu einer Veränderung aufforderte.

Ich wollte neugierig bleiben, Abenteuer erleben und mehr Power haben.

ICH WOLLTE ERKENNEN “WAS DIE WELT IM INNERSTEN ZUSAMMENHÄLT"

 

Ich öffnete mich für die Ideen der Kampfkunst. Ich trainierte 2-3 mal wöchentlich Karate und übte mich früh in buddhistischer Meditation bei meinem damaligen Lehrer.

 Immer begeisterter von dieser Welt, wollte ich noch tiefer in die Materie von Körper und Geist eintauchen und es reifte eine Idee in mir: Ich werde in China Kampfkunst lernen!

 

DIE WIEGE DER CHINESISCHEN KAMPFKUNST

 

Nach einem Monat in China, der mir Land und Leute etwas näherbringen sollte, war ich so begeistert, dass es kein Halten mehr gab.

Mit meinem damaligen Mentor organisierte ich ein Fundraising, damit Geld zusammenkommen kommt, schrieb Prominente an und freute mich auf die Abreise nach Fernost. Viel Mut gab mir eine Spende von Peter Maffay, der mein Anschreiben bekommen hatte und mich unterstützen wollte. Es konnte also losgehen!

Ein Jahr lang lang trainierte ich sehr intensiv mit allen Höhen und Tiefen.

Ich lebte in einem Tempel, konnte meinen gesamten Fokus auf Körper und Geist lenken und bei täglich 8 Stunden Training sehen wie etwas in mir heranwuchs. Mein damaliges Abendteuer ist die Grundlage für meine heutige Disziplin und Inspiration.

 

In Deutschland setze ich meinen eingeschlagenen Weg fort.

Ich lebte und arbeitete in einer Kommune als Koch, backte dort das Brot für 80 Leute und verwöhnte die Bewohner mit meinem Küchen-Gongfu*.

Den halben Tag Küche also und den Rest auf dem Trainingsplatz.

 

 

"WÄHLE EINEN BERUF DEN DU LIEBST UND DU MUßT KEINEN TAG MEHR ARBEITEN!"

KONFUZIUS

 

 

Mein Weg führte mich noch zu vielen chinesischen Meistern. Ich lernte TaiChi bei Chen Xiaowang, Chen Ziqiang und wurde Privatschüler von Jan Silberstorff.

Auch damals ging es mir nur um Weiterentwicklung. Ich wollte neue Dinge ausprobieren und beschloss mich Selbstständig zu machen.

Es sind 14 Jahre vergangen, seitdem ich die Selbstständigkeit als Trainer für asiatische Bewegungskunst gewählt habe.

Ich durfte viele Menschen begleiten, die wie ich eine Affinität für Ruhe und Bewegung haben.

Ich entdeckte neue Passionen wie z.B. meine Vorliebe für christliche Mystik und Klöster, in denen ich viel Zeit verbringe und die meine Innenschau, Ruhe und Disziplin unterstützen.

Ich erkannte neue Anwendungsgebiete und Möglichkeiten von TaiChi, Qigong und Meditation für Menschen mit Bewegungsstörungen und Parkinson.

Mein eigens dafür entwickeltes Trainingsprogramm Keep Moving, schafft es dabei den gesellschaftlichen und gesundheitlichen Nutzen von TaiChi und Qigong mehr und mehr in die Mitte der Gesellschaft zu transportieren.

 

 

MEIN UNTERRICHT

 

Natürlich ist mein Training von dem traditionellen Trainingsansatz meiner China-Erfahrungen geprägt. Ein bekanntes Zitat von Bruce Lee besagt:

 

„Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000mal geübt hat.“

 

Also grundsätzlich gilt lieber Qualität statt Quantität in der Bewegung, den für Ruhe und Entspannung und einen vollen Akku brauchst du nur eine gesunde Mischung anstelle ständig neuer Dinge.

Dabei möchte ich die gerne begleiten.

Denn es gibt nichts Schöneres, wie sich fast magisch bei den Teilnehmenden durch meditative Bewegung ein innerer Frieden einstellt und den Raum erfüllt.

 

 

*im chinesischen Verständnis bedeutet Gongfu, sich durch beständiges Mühen eine Fähigkeit und ein Können anzueignen. Das kann neben einer Kampfkunst auch ein Handwerk wie z. B. das Kochen sein.